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Wie verschmutztes Grundwasser Wiesbadens Busse sauber macht

Grundwassersanierungsanlage
01.12.2009 - Pressemitteilung
RP Darmstadt und ESWE präsentieren vorbildliche Grundwassersanierung auf Wiesbadens Omnibusbetriebshof
 

Mit schmutzigem Wasser Busse waschen – die Wiesbadener ESWE Verkehrsgesellschaft mbH zeigt, dass das geht. Am 4. Dezember 2009 werden die Grundwassersanierungs- wie auch die Buswaschanlage auf dem ESWE-Omnibusbetriebshof erstmals öffentlich zu sehen sein. Zum Tag des Bodens laden die Wiesbadener Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt des Regierungspräsidiums Darmstadt und die ESWE Verkehrsgesellschaft mbH am 4. Dezember 2009 um 11:30 Uhr auf den Omnibusbetriebshof in der Wiesbadener Gartenfeldstraße 18 ein.

„Natürlich stehen meist die großen Projekte der Altlastensanierung, in Wiesbaden zum Beispiel die im Januar beginnende Sanierungsmaßnahme in den Reisinger Anlagen, im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit“, räumt Regierungspräsident Johannes Baron ein: „Die Bodenschutzdezernate meiner Behörde leisten aber viel mehr, etwa mit einer Vielzahl langfristig angelegter Maßnahmen zur Grundwasssersanierung. Diese sind immer dann erforderlich, wenn Schadstoffe aus dem Boden ins Grundwasser übergetreten sind, der Schaden also größer zu werden droht. ESWE hat in einem solchen Fall, der im Übrigen auf Ereignisse in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurückzuführen ist, vorbildlich reagiert, wie wir am Tag des Bodens zeigen werden.“

Nicht weit von der Stelle entfernt, bei der vor einigen Tagen infolge einer Erdwärme-Probebohrung für den Neubau des Hessischen Finanzministeriums unglaubliche Grundwassermengen an die Erdoberfläche schossen, pumpt ESWE verschmutztes Wasser aus einer Tiefe von 12 Metern nach oben, reinigt dieses Wasser ab und verwendet sodann einen Großteil für die betriebseigene Buswaschanlage. Der Betrieb läuft seit über einem Jahr völlig reibungslos und mit sehr guten Ergebnissen.

„Anlagen zur Grundwasseraufbereitung sind auch an anderer Stelle im Wiesbadener Stadtgebiet installiert, zum Teil sogar unter Wohngebäuden“, erklärt Regierungspräsident Baron, „ der Tag des Bodens bietet insbesondere für Anwohner solcher Sanierungsmaßnahmen eine gute Möglichkeit, die Technik besser kennen zu lernen.“

Die Veranstaltung auf dem ESWE-Omnibusbetriebshof ist Teil eines Aktionstages zum Bodenschutz, mit dem das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie und die Wiesbadener Umweltabteilung des Regierungspräsidiums Darmstadt am 4. Dezember 2009 an verschiedenen Orten in Wiesbaden und dem Rheingau auf die Bedeutung und Schutzbedürftigkeit des Umweltmediums Boden aufmerksam machen. Insgesamt vier Veranstaltungen sind aus Anlass des Weltbodentags (World Soil Day) geplant. Weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen sind unter www.rp-darmstadt.hessen.de und www.hlug.de abrufbar.


Pressestelle: Regierungspräsidium Darmstadt
Pressesprecher: Gerhard Müller
Telefon: 06151-125412E-Mail: pressestelle@rpda.hessen.de



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