29.01.2010 - Pressemitteilung
Das Anhörungsverfahren für den Neubau der vierstreifigen Ortsumgehung Lampertheim/Rosengarten im Zuge der Bundesstraße 47 ist eingeleitet worden. Die betroffenen Kommunen, Fachbehörden und sonstigen Stellen wurden vom Regierungspräsidium Darmstadt jetzt angeschrieben und können eine Stellungnahme abgeben. Auch wird die Öffentlichkeit beteiligt.
Nach den Planungen des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen Bensheim zweigt die Umgehung im Westen in Höhe des Hochwasserdamms des Rheins (östlich der beiden Rheinbrücken) von der vorhandenen Trasse ab, verläuft dann südlich von Rosengarten und schwenkt östlich der RWE-Umspannanlage in die vorhandene Trasse der Ortsumgehung Bürstadt ein. Die Länge der Neubaustrecke beträgt ca. 3,6 km.
Darüber hinaus wird es notwendig, vorhandene Straßen in einem Gesamt-umfang von ca. 3 km zu verlegen bzw. auszubauen. Zu den vorgesehenen Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege gehört auch eine trassenferne landschaftspflegerische Ersatzmaßnahme am Nordheimer Altrhein. Die Gesamtkosten der Maßnahme sind auf 23,4 Mio. Euro veranschlagt.
Die Planunterlagen für das Straßenbauvorhaben liegen in der Zeit vom 18. Februar bis zum 17. März 2010 bei den Stadtverwaltungen Lampertheim und Bürstadt während der üblichen Dienststunden zu jedermanns Einsichtnahme aus. Einwendungen von Betroffenen gegen den Plan können bis zum 31. März 2010 bei den beiden betroffenen Kommunen oder dem Regierungspräsidium Darmstadt schriftlich oder zur Niederschrift erhoben werden. Maßgeblich ist der Eingangsstempel.
Bis zum 15. April 2010 wiederum haben die zuständigen Kommunen, Fachbehörden und sonstigen Stellen Gelegenheit eine Stellungnahme zum Planvorhaben abzugeben. Über die Durchführung eines Erörterungstermins wird das Regierungspräsidium nach Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen und Anregungen zu gegebener Zeit entscheiden, so Regierungspräsident Johannes Baron.
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