18.06.2010 - Pressemitteilung
Die Planunterlagen für den vorgesehenen Aus- und Umbau des Knotenpunktes der Bundesstraße 3/Kreisstraße 168/Darmstädter Landstraße in Egelsbach liegen derzeit öffentlich aus und können noch bis 6. Juli 2010 eingesehen werden. Darauf macht das für das Planfeststellungsverfahren zuständige Regierungspräsidium Darmstadt aufmerksam.
Nach den Planungen der hessischen Straßenbauverwaltung soll der lichtsignalgeregelte Knotenpunkt wegen starker Überlastungserscheinungen - hauptsächlich in den morgendlichen und abendlichen Verkehrsspitzenzeiten - in der Hauptverbindung B 3 (Süden) in Richtung A 661 (Osten) um einen "freilaufenden" Rechtsabbiegestreifen mit einem ca. 180m langen Einfädelungsfahrstreifen erweitert werden. Zusätzlich werden die Linksabbieger zweistreifig auf der B 3 von Richtung Osten kommend nach Süden geführt. Ein separater Rechtsabbiegestreifen wird von Norden kommend Richtung Westen (K 168) angebaut.
Zur Kompensation der vor Ort nicht ausgleichbaren Eingriffe in Natur und Landschaft beabsichtigt das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Frankfurt den Ankauf von Ökopunkten aus der vorlaufenden Renaturierung der Nidda in der Gemarkung Ilbenstadt der Stadt Niddatal. Die Gesamtkosten der Maßnahme sind auf ca. 0,6 Mio. Euro veranschlagt.
Die Planunterlagen für das Straßenbauvorhaben sind bei der Gemeindeverwaltung Egelsbach während der üblichen Dienststunden für jedermann einsehbar. Einwendungen von Betroffenen gegen den Plan können bis zum 20. Juli 2010 bei der betroffenen Kommune oder dem Regierungspräsidium Darmstadt schriftlich oder zur Niederschrift erhoben werden. Maßgeblich ist der Eingangsstempel.
Die zuständigen Kommunen, Fachbehörden und sonstigen Stellen haben zudem ebenfalls Gelegenheit erhalten, bis zum 20. Juli 2010 zum Planvorhaben Stellung zu nehmen. Über die Durchführung eines Erörterungstermins wird das Regierungs-präsidium nach Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen und Anregungen zu gegebener Zeit entscheiden.
Pressestelle:
Regierungspräsidium Darmstadt
Pressesprecher: Gerhard Müller
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